UFE – Für starke Zoll- und Steuerverwaltungen in Europa
Florian Köbler | Präsident der UFE – Union of Finance Personnel in Europe
Als Präsident der UFE setzt sich Florian Köbler auf europäischer Ebene für die Interessen der Beschäftigten der Zoll- und Steuerverwaltungen ein – für Steuergerechtigkeit, wirksamen Vollzug und moderne Arbeitsbedingungen.
Was ist die UFE?
Die UFE steht für Union of Finance Personnel in Europe, auf Deutsch auch häufig Union des Finanzpersonals in Europa.
Die UFE wurde 1963 gegründet und vereint mehr als 400.000 Mitglieder aus über 20 europäischen Ländern. Sie ist die einzige europäische Organisation, die die gewerkschaftlichen Interessen von Beschäftigten aller Laufbahngruppen in Steuer- und Zollverwaltungen vertritt.
Die UFE macht sich für starke, moderne und gut ausgestattete Finanzverwaltungen stark. Sie fördert den Austausch zwischen Mitgliedsgewerkschaften, vertritt gemeinsame Interessen gegenüber europäischen Institutionen und setzt Impulse zu Themen wie Steuervermeidung, Geldwäschebekämpfung, Zollkontrolle, Digitalisierung und faire Arbeitsbedingungen in den europäischen Steuerverwaltungen.
| Organisation | UFE – Union of Finance Personnel in Europe |
| Reichweite | Mehr als 400.000 Mitglieder, über 20 Länder, 40 Mitgliedsgewerkschaften |
| Präsident | Florian Köbler |
| Gründung | 1963 |
| Funktion | Europäische Interessenvertretung für Beschäftigte in Steuer- und Zollverwaltungen |
Florian Köbler als UFE Präsident
Florian Köbler ist Präsident der UFE und zugleich Bundesvorsitzender der Deutschen Steuer-Gewerkschaft DSTG.
In dieser Rolle steht Florian Köbler für eine europäische Perspektive auf Steuerpolitik und Verwaltung. Seine Position verbindet die Interessen der Beschäftigten in der Finanzverwaltung mit der Frage, wie Europa Steuerbetrug wirksam bekämpfen, den Steuervollzug stärken und seine Verwaltungen zukunftsfest aufstellen kann.
Seine Botschaft ist klar: Steuergerechtigkeit braucht einen starken Vollzug. Wer Steuerpolitik wirksam gestalten will, muss die Menschen stärken, die in Europas Steuer- und Zollverwaltungen täglich Verantwortung tragen.
Warum die UFE wichtig ist
Ohne starke Steuer- und Zollverwaltungen funktionieren gerechte Besteuerung, fairer Wettbewerb und wirksame Rechtsdurchsetzung nicht. Die UFE betont deshalb die Schlüsselrolle der Finanzverwaltungen für die europäische Integration, für die Bekämpfung von Steuerflucht und Geldwäsche sowie für einen sicheren und fairen europäischen Markt.
Zugleich setzt sich die UFE für bessere Rahmenbedingungen der Beschäftigten ein: angemessene Bezahlung, moderne Arbeitsbedingungen, Digitalisierung mit Augenmaß, bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie harmonisierte Aus- und Fortbildung in Europa. Damit verbindet die UFE Fachpolitik mit gewerkschaftlicher Interessenvertretung.
Das Ziel: Europäische Zusammenarbeit stärken
Die Herausforderungen für Steuer- und Zollverwaltungen sind längst europäisch. Grenzüberschreitende Steuervermeidung, organisierte Finanzkriminalität, Umsatzsteuerbetrug und internationale Lieferketten erfordern Zusammenarbeit, Informationsaustausch und gut ausgestattete Behörden in ganz Europa. Die UFE will genau diese Zusammenarbeit fördern und die Perspektive der Beschäftigten stärker in europäische Debatten einbringen.
Für Florian Köbler bedeutet das: Wer über gerechte Steuerpolitik spricht, muss auch über leistungsfähige Finanzverwaltungen sprechen. Gute Gesetze allein reichen nicht aus, wenn Personal fehlt, digitale Systeme hinterherhinken oder der Vollzug strukturell geschwächt wird.
Pressekontakt
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Florian Köbler,
DSTG-Bundesvorsitzender & UFE Präsident
Tel. 0151.229.22622 |
fk@floriankoebler.de
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